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11.5.2010 Finale in Wadi Rum

Nach der strapaziösen Fahrt durch die Wüste verbringen wir die Nacht in Wadi Rum in einem Beduinenzelt gemeinsam mit den ?Öcher Printen?. Gegen halb acht wachen wir auf, da die Temperaturen im Zelt langsam unerträglich werden. Die Stimmung bei den anderen Teams im Camp ist durchwachsen; einige Teams haben Autos bei der Fahrt durch die Wüste verloren; andere kamen erst in den frühen Morgenstunden im Camp an. Allgemein hat sich bei den Teilnehmern der Rallye nach zwölf anstrengenden Tagen ein gewisser Erschöpfungszustand eingestellt.

Gegen zehn Uhr brechen wir vom Camp zur kurzen Fahrt zur Kamelrennbahn auf. Dort angekommen reihen wir uns in die Schlange der Fahrzeuge ein, die auf die beiden Sonderprüfungen des Tages warten. Es ist sehr heiß. In einer Entfernung von ca. drei Kilometern ist ein Beduinencamp auszumachen. Kamele samt Reiter sind zu sehen; dann und wann bricht ein Reiter in wilden Galopp mit seinem Kamel auf und verschwindet bald darauf hinter einer der steilen Felsklippen des Wadi Rums. Die Landschaft gleicht einer Symbiose aus Sahara und Grand Canyon. Die Szenerie ist sensationell.

Alle 10 Minuten startet ein Team zu den Sonderprüfungen. Wir stehen mitten in der Schlange; es wird wohl noch etwas dauern, bis wir an der Reihe sind. In der Schlange bewegen wir uns langsam noch vorne. Ich lasse den Motor von Audrey an, um den Wagen fünf Meter nach vorne zu setzen; der Anlasser keucht ? aber der Wagen springt nicht an. Was ist los? Ein erneuter Versuch; diesmal gebe ich Gas- doch außer dem trockenen Keuchen des Anlassers ist nichts zu vernehmen. Ratlosigkeit.

Mittlerweile haben alle Teamkollegen die Zicken von Audrey mitbekommen- die Ursachensuche beginnt. Werkzeug wird ausgepackt. Wir leihen uns ein Multimeter. Unsere Bücher über die Baureihe des Audi 80 werden hervorgeholt; Schaltpläne studiert. Dies alles kostet Zeit. Wir haben aufgehört den Wagen in der Schlange mitzuschieben. Eine Lösung des Problems scheint nicht in Sicht. Wir haben ja noch nicht einmal den Fehler gefunden. Andere Teams beginnen uns seitlich zu überholen.

Die ?Öcher Printen? sind an der Reihe. Einige Minuten nach dem Start zu den Sonderprüfungen fahren sie direkt vor uns durch den Zielbogen. Unsere Freunde aus Aachen sind begeistert, sie haben eine sehr gute Zeit eingefahren. Wir werden langsam nervös- doch dann ein erster Hinweis auf den Fehler: An der Treibstoffpumpe liegt eine Spannung an, aber die Pumpe arbeitet nicht. Die Pumpe sitzt an der Beifahrerseite unterhalb des Rücksitzes. Gestern hat der Wagen einiges mitbekommen. Wir sind über Geröllfelder gefahren, um nicht im Sand steckenzubleiben. Auf Höhe der Pumpe gab es keinen Unterbodenschutz. Ist die Pumpe defekt?

Wir sind die Letzten in der Reihe- wir müssen los. Dominik und Andreas bleiben bei Audrey zurück. Suchen weiter nach dem Fehler. Markus fährt Carmen- dort bin ich Beifahrer. Steffen fährt Gina mit Patrick. Wir warten kurz vor der ersten Sonderprüfung. Dann kommt der Funkspruch: Dominik hat festgestellt, dass der Stecker der Treibstoffpumpe verschmort ist. Das könnte das Problem sein. Markus fährt die Sonderprüfung. Es ist ein Slalom zu absolvieren. Weiterhin ist mit dem Auto ein Kreis abzufahren. Dabei hält der Fahrer ein Seil, dass in der Mitte des Kreises an einem Stab befestigt ist. Übt der Fahrer Zug auf das Seil aus, so fällt der Stab um und die Prüfung ist nicht bestanden. Ebenso darf das Seil den Boden nicht berühren. Der Radius muss also sehr genau abgefahren werden. Markus bewältigt die Prüfung ohne Problem; im Anschluss beschleunigen wir sofort zur Geschwindigkeitsprüfung. Gina jagt an uns vorbei. Wir haben von den anderen Teams gehört, dass diese große Probleme mit den Bodenwellen auf dem trockenen Sand hatten. Wir nicht. Unsere BILSTEIN-Fahrwerke nehmen die Schläge problemlos auf. 100kmh- 120kmh- 130kmh... Wir müssen um einen Felsen fahren. Wir sind hinter Gina und fahren leicht versetzt, um nicht in die Staubwolke hinter dem Wagen zu gelangen. Schon sind wir wieder auf dem Rückweg zum Zielbogen und umfahren die Kamelrennbahn. Weitere Bodenwellen werden passiert. Wir kommen nur knapp hinter dem Team vor uns ins Ziel; die Zeit ist gut, dass sagen uns zumindest die Steckenposten. Es ist eigentlich unglaublich: wir haben deutlich weniger PS als die meisten Autos, aber wir mussten auf dem Parcour praktisch nicht bremsen. Das alles haben wir Michael Winnen zu verdanken, der uns mit fahrerischem Rat und seinen Kontakten beim Fahrwerkshersteller zur Seite stand. Doch wie wird die Fahrt gewertet werden? Wir sind nur mit zwei Fahrzeugen angetreten. Die Enttäuschung , nicht mit allen drei Fahrzeugen angetreten zu sein, erscheint in Anbetracht des guten Ergebnisses noch größer.

Nach Abschluss des Rennens fahren wir hinter die Tribüne der Kamelrennbahn. Wir laden die Weinflaschen und die Wasserflaschen, das Pferdefutter, die Bierflaschen aus Bayern, unser Rezeptbuch sowie das Lösungsbuch mit den Sonderaufgaben aus... Alles haben wir erledigt. In den nächsten Tagen wird das OK die Unterlagen und die Ergebnisse der Sonderprüfungen bewerten. Das Ergebnis gibt es dann erst am Sonntag in Amman.

Wir schauen von der Tribüne der Kamelrennbahn hinüber zum Start-Zielbogen. 50 Meter hinter dem Bogen steht einsam Audrey. Andreas steht neben dem Wagen, Dominik verrichtet Arbeiten an der Fahrzeugunterseite. Das ist bitter. Ein trauriger Anblick. Nur noch einzelne Teams machen ein letztes Teamfoto. Dann sind wir allein.

Wir schleppen Audrey zwei Kilometer in den nächsten Ort. Nach kurzer Suche finden wir einen Elektriker, der den Stecker in kurzer Zeit repariert. Das Kabel wird geflickt. Ein Startversuch... Der Wagen springt wieder an. Zum Glück ist die Treibstoffpumpe nicht kaputt. Schade, dass der Fehler im falschen Moment aufgetreten ist. Hätten wir etwas mehr Zeit gehabt, hätten wir den Stecker selbst reparieren können und wären mit drei Fahrzeugen zum Rennen angetreten.

Jetzt erst realisieren wir: Das wars. Die Rallye ist vorbei. Wir rufen ein letztes Mal 100,5 das Hitradio an. Wir sind erschöpft. Wir brechen zur kurzen Fahrt Richtung Aqaba auf. Vom jordanischen Strand kann man Ägypten, Israel und Saudi-Arabien sehen. Wir sind echt weit weg von zu Hause. Das interessante an der Rallye ist zu sehen, wie alle Länder zusammenhängen. Wie sich Landschaft an Landschaft reiht und die verschiedenen Welten ineinander übergehen. Das kriegt man mit dem Flugzeug nicht mit. Wir haben immer wieder Kontakt mit ?Locals? gehabt, die uns begeistert geholfen haben. Aber auch wir als Team haben uns weiterenwickelt. Es ist klar, dass wenn sechs und am Ende zehn junge Männer (als wir gemeinsam mit den Printen gefahren sind) unterschiedliche Aufgaben in fremden Ländern lösen müssen, Meinungsverschiedenheiten nicht ausbleiben. Wir mussten immer wieder diskutieren und einen Konsens finden. Ich persönlich denke, dass uns das sehr gut gelungen ist. Wir sind eine eingespielt Wüstenkarawane.

Wir sind nun in Aqaba in einem Hotel und entspannen uns. Die saubere Hotelanlage mit Pool, Yachthafen und berechenbarem Ereignishorizont ist das absolute Gegenteil von dem, was wir während der Rallye erlebt haben. Trotzdem tut es gut, endlich in einem Bett auszuschlafen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich an dieser Stelle im Namen des gesammten Teams bei unseren Sponsoren zu bedanken. An dieser Stelle möchte ich besonders das AUDI-ZENTRUM JACOBS in Aachen erwähnen. Unsere Wagen haben alle weit über 260.000km auf dem Tacho. Von dem kleinen elektrischen Defekt von Audrey kurz vor dem Ziel abgesehen haben die Wagen hervorragend durchgehalten. Vielen Dank, Herr Jacobs! Ohne Ihre Unterstützung wären wir nicht angekommen. - Stefan

 


10.5.2010 Damaskus (SY) - Wadi Rum

Nach 10 aufregenden Tagen, haben wir uns heute dann zum Ziel unserer Reise nach Wadi Rum, Jordanien aufgemacht. Um früh an der Grenze nach Jordanien zu sein, sind wir um 5 Uhr aufgestanden und waren um 6:15 Uhr wieder back on the Road. An der Grenze angekommen erwartete uns bei der Ausreise aus Syrien ein ähnliches Prozedere wie bei der Einreise. Stempel hier, Stempel da,...

Bei der Einreise nach Jordanien wurden wir jedoch mit offenen Armen empfangen. Nach einem Stop beim jordanischen OK, sind wir dann weiter in den Süden Jordaniens, nach Wadi Rum, aufgebrochen. Nach ca. 350 km gut ausgebauten Landstraßen, mussten wir die letzten 35 km durch die Wüste zurücklegen. Das Abenteuer konnte beginnen. Schnell mussten wir feststellen, dass Fahrspaß und die Grenzen unserer Fähigkeiten als Hobbyautofahrer nah beieinander lagen. Immer wieder gruben sich unserer Autos, wie Wüstenwürmer, im Sand ein. Mit viel Schweiß, Fußmatten, Wagenhebern und der Hilfe der erfahrenen Beduinen ging es Stück für Stück weiter. Während mehrere Teams ihre Autos mit zerrissenen Ölwannen stehen lassen mussten beschränkte sich unser Verlust - Dank der von Schlütti konstruierten Bodenblechen - auf eine Felge. Nach anstrengenden, aber durchaus spaßigen 6 Stunden durch die Wüste erreichten wir dann gegen Mitternacht das Wüstencamp in Wadi Rum. Bei arabischer Musik und Tanz haben wir dann den Abend im Beduinencamp ausklingen lassen. - Father


9.5.2010 Damaskus (SY)

Ruhetag... und wie jeder anständige Ruhetag beginnt dieser mit Ausschlafen in unserem etwas angestaubten Hotel mit 20iger Jahre Charme. Frühstück verschlafen. 10 Leute und nicht einer wacht vor 10Uhr auf. Wir merken wiedermal wie die letzten Tage geschlaucht haben. Wir machen uns auf um Damaskus zu erkunden. Wir besichtigen die Umayyaden-Moschee, eine der ältesten und wichtigsten Moschee der islamischen Welt.

Nach einem ausgiebigem Spaziergang über den Grand Souk und durch die Altstadt erfüllen wir noch die Rallyeaufgabe einen Hammam zu finden und ein Beweisfoto zu schießen. Der Abend klingt zeitig bei einem Bierchen aus, um fit für den nächsten Tag, eine lange Etappe ins Wadi Rum, zu sein.


8.5.2010 Palmyra (SY) - Damaskus (SY)

Heute gehts durch die Wueste nach Damaskus. Nach einigen Startschwierigkeiten bei Gina aufgrund zu langen Bierkuehlens, machten wir uns auf den Weg, um nur wenige Meter spaeter festzustellen, dass der Ausflug in die Oase uns ein Hitzeschutzblech vom Kat gekostet hat. Also erneuter Reperaturstopp und das (uebrigens ziemlich nutzlose) Ding entfernt. Bei der Gelegenheit noch routinemaessig Reifenwechsel bei Carmen vorgenommen. Die Schluppen vorne sahen gar nicht mehr gut aus. Dann noch ein Kaffe in der Wueste und ab gings nach Damaskus.

Dort haben wir Dank des unglaublich hilfsbereiten Anas noch ein preiswertes Hotel gefunden und haben abends mit ihm noch eine abenteurliche Tour im Minivan (mit 11 Mann) auf den Stadtberg gemacht und die tolle Aussicht auf Damaskus genossen.

Morgen Ruhetag mit Hamambesuch, mehr dazu spaeter.

 

 


6.5.2010 Goereme (TR) - Palmyra (SY)

Heute gibt es nur einen Blogeintrag für zwei Tage. Warum? Weil wir von Göreme (Türkei) bis zur Oasenstadt Palmyra (Syrien) mehr oder weniger durchgefahren sind. Eine sehr anstrengende Etappe. Aber fangen wir vorne an. Nach einer recht erholsamen Nacht auf einem Campingplatz in Göreme gings dann in Richtung syrische Grenze.Zwei Zwischenstationen in der Türkei mussten wir laut Roadbook noch mitnehmen. Die erste war Kayseri, wo wir ein Foto auf dem Sucuck Markt mit der dort verkauften lokalen Spezialität machen sollten. Bei Sucuck handelt es sich um leckere Wurst, laut Patrick ein absoluter Import-insider-Tip. Ohne Stadtplan die richtigen Plätze zu finden ist gar nicht so einfach, aber mit der Hilfe lokaler Taxifahrer und der Zeichensprache von Einheimischen durchaus machbar. Bei der Mittagspause in einem kleinen Ort auf der Strecke dann die erste ?Panne?. Nach dem Essen springt Audrey nicht mehr an. Das ganze Dorf versucht zu helfen. Die Lösung ist jedoch gänzlich einfach. Beim Wechseln von Sicherungen (Unsere ganzes Equipment fordert der Elektronik einiges ab) hat Dominik die Sicherung von der Motorsteuerung entfernt gehabt. Zweite Etappe ging dann nach Gazi Anthep (Türkei) wo wir ein Foto vom Duisburgboulevard machen sollten. Nach Erledigung der Aufgabe haben wir noch sehr gut türkisch gegessen und uns dabei ein wenig mit dem Ladenbesitzer verquatscht. Dieser Zeitverlust sollte uns an der syrischen Grenze teuer zu stehen kommen. Dort angekommen standen zu einem Knäul zusammengefahrene Rallyeautos und an den sechs zu bewältigenden Schaltern hatten sich bereits lange Schlangen gebildet. Der Pure Grenzwahnsinn. Also haben wir 4 ½ Stunden an der Grenze damit verbracht in Schlangen zu stehen und auf irgendwelche Stempel zu warten. Um manche Prozesse zu Beschleunigen war ein Geldschein unauffällig im Pass versteckt nötig. Der absolute Knaller war ein Grenzbeamter, nennen wir Ihn den Genearal, der sich während der Bearbeitung von Papieren einfach hinlegte, um ein Nickerchen zu machen. Morgens um halb fünf haben wir dann endlich die syrische Grenze passiert. Zu spät um noch an erholsamen Schlaf zu denken. Also hieß es Strecke machen. Kurz noch ein chaotischer Tankstop in Aleppo und dann weiter nach Salamya. Dort wurden wir für die ganzen Strapazen der letzten Tage belohnt, als wir den mitgenommenen Kinderrollstuhl und die Spielsachen in eine Schule für geistig und körperlich behinderte Kinder abgegeben haben. Die Kinder sowas von gefreut. Leider blieb nicht viel Zeit um die festliche Stimmung zu genießen und die unglaubliche Gastfreundschaft zu genießen, da wir noch einen ordentlichen Weg durch die Wüste vor uns hatten. Auch die Navigation fällt nicht leicht, wenn di meisten Schilder nur mit arabischen Schriftzeichen versehen sind. Aber über die alte Seidenstraße sind wir dann doch endlich in der Oasenstadt Palmyra angekommen. Nach einem erfrischendem Bad im Campingplatzpool und dem Genuss der lokalen Küche sind wir todmüde aber glücklich in unseren Zelten im Palmenhain verschwunden.


4.5.2010 Ruhetag Istanbul (TR)

Ausschlafen... heute ist Rallyeruhetag und endlich mal Zeit ein bisschen die Akkus aufzuladen. Ossam und seine Cousine, in deren Wohnung wir alle untergekommen sind versorgen uns fantastisch. Nach dem typisch türkischen Frühstück haben wir uns dann aufgemacht, um ein wenig diese fazinierende Millionenmetropole zu erkunden. Hagia Sophia und blaue Moschee dürfen da natürlich nicht fehlen. Jetzt bereiten wir uns und unsere Wagen auf den morgigen Rallyetag vor. Los gehts am Gebäude des Türkischen Senders TRT mit einem Les Mans Start. Mal sehen was danach auf uns wartet...

 

 


3.5.2010 4. Etappe Thessaloniki (GR) - Istanbul (TR)

Nach der unglaublich zeitintensiven Etappe am Vortag, hatten wir das Glück bei Freunden in Thessaloniki unterzukommen. Christian gab uns ein Bett, eine Dusche und Bier! Diese wunderbare Versorgung direkt am Mittelmeerstrand vor Thessaloniki resultierte in sehr erholsamen 4 h Schlaf. Das Morgenbad im Meer bereitete uns auf die Fahrt nach Istanbul vor. Wir ahnten ja noch nicht wie lang diese eigentlich über gut befestigte Straßen führende Etappe werden sollte... Grillen am Meer, dann Grenzübertritt und 240km türkische Landstraße später erreichten wir Istanbul un checkten gegen 2:40Uhr am TRT-Gebäude ein. Einige Verfahrer später sind wir letztendlich von einer Taxi-Eskorte zu unserem Nachtquartier begleitet worden. Einschlafen um 5:00Uhr. Das geht langsam an die Substanz...


2.5.2010 3. Etappe Dubrovnik (HR) - Thessaloniki (GR)

Was fuür ein Tag! Wir sind morgens um 6h in Dubrovnik aufgestanden und gegen 7:15 Richtung Griechenland gestartet. Nach einem kurzen Frühstück gemeinsam mit der Öcher Printenkarawane am Wegesrand ging es gegen 10h ueber die Grenze zu Serbien-Montenegro. Weiter ging es durch wunderschöne Landschaften nach Albanien. Von dort aus quer durch Tirana über niegesehene kurvenreiche Bergpaesse nach Mazedonien. Die Straßen sind katrastophal. Es geht über Schotterpisten mit 30cm tiefen Schlagloechern. Wir benötigen bis nach Tirana 9h (ca. 250km). In der Nacht erreichen wir Griechenland und gegen 4:00 Thessaloniki. 4 Polizeikontrollen, aber nur 0? Strafe. Denn nach einer Beschreibung unseres Vorhabens, zeigten sich auch die Polizisten meist begeistert und beließen es bei einer Ermahnung (?Rallye super, aber Rallye hier nicht gut!?). Ansonsten haben wir alle Rallyeaufgaben erfolgreich erledigt.


1.5.2010 2. Etappe Senj(HR) - Dubrovnik (HR)

Nach nur 4 Stunden Schlaf und wieder vollfit, sind wir um 8 auch in Begleitung des zweiten Aachener Teams, der Öcher Printenkarawane nach Dubrovnik aufgebrochen. Mit donnernden Motoren auf die 8! Entlang steiler Küsten mit dem atemberaubenden Panorama des Mittelmeers ging es zunächst Richtung Sibenik. Diese wunderbare Gelegenheit haben wir natürlich direkt genutzt, um einen modernen "Winnetou-Film" zu drehen - Danke an die Printenkarawane! - allerdings mit deutlich mehr Pferden. In Sibenik hat Rudi mit seinen ganzen Charm uns den Weg zur Prinzessin geebnet, indem er eine Postkarte der besonderen Art verfasste. Mit der Gewissheit uns einen Namen für das Kamel überlegen zu dürfen, ging es dann entspannt weiter über Bosnien-Herzegowina nach Dubrovnik. Ein wirklich landschaftlich einmalig gelegene Küstenstadt. Jetzt fahren wir erstmal in die Altstadt. Der Plan für Morgen ist geschmiedet und wir werden wohl um 6:00 Uhr aufstehen. Kaffee ist schon bestellt ;) - Father und Mother


30.4.2010 1. Etappe Oberstaufen(D) - Senj(HR)

So, der erste Tag ist vorbei. Heute ging es fuer uns um 6h los. Um 7 haben wir uns wieder im Festzelt in Oberstaufen eingefunden und ein deftiges bayrisches Fruestueck genossen. Um ca.8:15 starteten wir. Wir waren das zweite Team, dass ueber die Rampe in der Festhalle fahren durfte. Dann wurden zwei Aufgaben noch in Deutschland erledigt. In Schwaz in Oesterreich haben wir dann unsere Schleiferkollegen von Tyrolit besucht, die uns zum Mittagessen eingeladen haben. Nochmals vielen Dank an Herrn Noichl und Herrn Strobl. Erste technische Probleme stellten sich direkt nach dem Essen ein: Leider konnten wir Ihnen keine Printen schenken, da der Kofferraum von Carmen nicht mehr aufging. Mittlerweile haben wir die Printen aber befreien koennen. Dann ging es weiter ueber entlegene Bergpaesse nach Italien. Gegen 23h erreichten wir Udine. Weiter ging es ueber Triest nach Slowenien und gegen 1h erreichten wir Kroatien. Gerade haben wir einen schoenen Campingplatz an der Adria gefunden und grillen nun. Ein spannender und erfolgreicher Tag geht zu Ende.- Stefan

29.4.2010 Ein Stimmungsvolles Hallo aus dem Festzelt in Oberstaufen

Die erste (inoffizielle) Etappe von Aachen nach Oberstaufen haben wir ohne große Schwierigkeiten überstanden. Der Vorstart in Aachen mit Sponsoren, Freunden und Kollegen am WZL war einfach genial. So viele hatten wir wirklich nicht erwartet. Ein ganz, ganz dickes Dankeschön. Das hat unsere Motivation nochmal ordentlich gepushed. Nach einem kurzen ?Les Mans Start Rennen? gings zusammen mit der Aachener Printenkarawane auf nach Oberstaufen. Danke nochmal der Ecurie Aix la Chapelle für die Zeitmessung. Bald gehts los und die Spannung steigt. Mal schauen, wo wir beim nächsten Blogeintrag sind. Jetzt wird erst noch ein Bierchen getrunken und dann gehts morgen früh los. - Markus